Zeittropfen.
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Gloria ist Anfang 20, lebenslustig und wird fast erdrückt von dem dunklen Geheimnis, dass sie mit sich herum trägt.
Als sie sich dann auch noch verliebt, ohne es zu wollen, scheint ihre Welt völlig aus dem Fugen zu geraten.
Eine Geschichte, die zurück blickend aus 2 Unterschiedlichen perspektiven erzählt wird: Aus der Perspektive von Jeremy, einem jungen Verleger, der sein Herz unglücklich an die geheimnissvolle Gloria verliert und aus der Perspektive eines unabhängigen Erzählers, der weiß, was in Gloria vorgeht.
Kitschig, dramatisch, humor ist auch vorhanden.

 

Gloria

Kapitel 1 – Eine ungewöhnliche Begegnung der 3. Art

Es war August. Ein sonniger Spätsommertag.
Die Stadtluft roch nach vergehendem Sommer, Abgasen und Sonnencreme.
Es war einer dieser Tage, an dem die Luft in der Untergrundbahn steht vor Schweiß und an dem trotzdem alle Menschen ein Lächeln auf dem Gesicht haben, solange die Sonne nur weiterhin scheint.
Ich ahnte nicht, was dieser Tag einmal für mich bedeuten würde.
Der Tag, an dem ich sie das erste Mal traf – Gloria.
Sie war sie wunderschön an diesem Tag.
Eigentlich war sie immer wunderschön, zumindest in meinen geblendeten Augen. Selbst in den furchtbarsten Momenten verlor sie ihr hübsches Lächeln nie lange.
Aber an dem Tag an dem ich sie kennen lernte, dem Tag, der mein ganzes Leben verändern sollte, an diesem einen Tag war sie so schön, dass mir der Atem hinter meiner rosaroten Brille stockte.
Ihre hellbraunen Haare wehten im Fahrtwind und ihre blauen Augen strahlten wie der Ozean.
Sie fiel mir einfach auf, wie sie da in der stickigen, überfüllten Londoner U-Bahn saß.
Sie saß gleich neben dem geöffneten Fenster zum nächsten Waggon, welches wohl den beißenden Geruch von versagendem Deo vertreiben sollte der durch den Zug wehte, und schrieb mit flinker Hand in ein ledergebundenes schwarzes Notizbuch, welches auf ihrem Schoß lag.
Schon als ich einstieg, schien eine unsichtbare Anziehungskraft von ihr auszugehen, und das obwohl ich sie in der Menge der Menschen, die nach Feierabend die Waggons verstopften schnell hätte übersehen können.
Da jedoch gerade als ich sie entdeckte, ein Platz neben ihr frei wurde, kämpfte ich mich eilig durch das Gedränge, ließ neben ihr nieder und beobachtete sie interessiert. Andere würden vielleicht sagen, ich starrte sie an.
Ich fand es faszinierend, wie konzentriert sie auf die Buchstaben ihrer feinen Handschrift starrte, während ihre Hand weiter übers Papier huschte.
Neugierig wie ich war, versuchte ich zu erkennen was sie schrieb, aber ich konnte ihre feine Handschrift auf die Entfernung nicht entziffern ohne indiskret zu wirken.
Vielleicht war das auch besser so.


Okay Gloria…ab heute wirst du dein Leben nicht mehr mit sinnlosem Zeitvertreib vergeuden. Du wirst all das tun, was du immer schon tun wolltest und nur noch mit einem Lächeln durch die Welt gehen. Es wird Zeit, dass du endlich anfängst zu Leben. Deine Zeit ist viel zu kurz.
Gloria betrachtete die Zeilen, die sie gerade geschrieben hatte und lächelte entschlossen.
Das würde ihr neues Mantra werden.
Von heute an würde sie nie wieder sinnlose Tränen vergießen oder Zeit verstreichen lassen, die dazu da war genutzt zu werden um das Leben in vollen Zügen zu genießen.
Zufrieden klappte sie das Notizbuch zu und verschloss es mit dem kleinen Lederband, welches daran befestigt war.
Sie verstaute das Büchlein in ihrer Handtasche und sah auf, um ihren Blick dem gegenüberliegenden Fenster zuzuwenden.
Sie liebte es, die vorbeifliegenden, düsteren Tunnel zu betrachten und in aller Ruhe nachzudenken.
Doch dazu kam es diesmal nicht.
Ihr Blick blieb an einem jungen Mann hängen, den sie aus dem Augenwinkel wahrnahm. Er saß neben ihr und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln, als sie ihm den Blick zuwandte.
Sie zog die Augenbrauen misstrauisch zusammen, ohne es zu merken.
Er starrte sie an, das irritierte sie.
Warum starrte dieser Fremde sie an? Hatte sie etwas im Gesicht?
Sie war verwirrt und ihr Gesichtsausdruck geriet grimmiger, als sie es wollte.
Das Lächeln des jungen Mannes verblasste und er blickte beschämt zu Boden.
Sie biss sich auf die Unterlippe.
Sie hatte ihn doch gar nicht böse anschauen wollen.
Hatte sie sich nicht eben noch geschworen, von jetzt an mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen?
Am liebsten hätte sie sich selbst geohrfeigt.
Was hatte der Mann ihr schon getan?
Er hatte ihr an diesem schrecklichen Tag ein Lächeln geschenkt.
Ein sehr schönes sogar.
Sie hatte seine Augen nur ein paar Sekunden lang gesehen, aber schon hatte sich die Mischung von Moosgrün und hellblau in ihr Gedächtnis geprägt.
Sie gab sich einen Ruck und räusperte sich.
„Entschuldigen sie bitte…“

 

Ich hatte mich schon selbst als einen aufdringlichen Spinner abgestempelt, als sie plötzlich mit mir sprach.
„Entschuldigen sie bitte…“
Ich hob den Kopf, den ich vorher, beschämt über mein dämliches Grinsen, gesenkt hatte.
Da sah es mich an, das strahlende Paar blauer Augen.
Und dieses Mal lächelte sie mich an.
Ihre Himbeerfarbenen Lippen gaben ihre Zähne frei und ich konnte meinen Blick nicht von ihrem Gesicht wenden, das sanft von ihren Haaren, die perfekt zu einem Bob frisiert waren, umspielt wurde.

„Ich…bitte verzeihen sie, das ich sie gerade so böse angeschaut habe…das war keine Absicht…“
Sie druckste peinlich berührt herum und ihre rosigen Wangen glühten nun eher scharlachrot.
Ich lächelte.
„Das macht gar nichts.“
Schweigen trat ein, während wir nur wortlos lächelten.
Zwei völlig Fremde lächelten sich grundlos an.
Lächelten und schwiegen, während die verdreckte, vollgestopfte U-Bahn laut durch die Tunnel ratterte.
Ich wusste, dass diese Bahnfahrt nicht ewig dauern konnte, aber ich wollte gerne mehr über diese Frau erfahren.
Ich wusste nicht genau warum, aber ich fand sie interessant.
Ich weiß, ich sagte bereits, dass sie wunderschön ist, aber ich muss zugeben, dass ich schon vielen wunderschönen Frauen begegnet bin, in meinem jungen Leben.
Aber keine, wirklich nicht eine von ihnen hat mich so beeindruckt wie sie.
Allerdings sorgte dies für eine noch ungewöhnlichere Tatsache.
Sie machte mich sprachlos.
Ich bin eigentlich wirklich nicht schüchtern, müssen sie wissen, ganz im Gegenteil, ich habe sonst überhaupt keine Probleme damit, Frauen anzusprechen.
Aber diese hier…diese ließ mir die Worte im Halse stocken und ich hatte wirklich überhaupt keine Ahnung warum.
Langsam machte es mich fast ein wenig wütend, dass sie mich so einschüchterte  -Vielleicht beherrschte sie die Kunst der Hypnose und hatte mich in Trance versetzt- aber schnell rief ich mich wieder zur Ordnung.
„Jeremy. Beherrsch dich. Wenn du es nicht ewig bereuen willst, dann hör auf zu schweigen und sprich‘ endlich mit ihr…!“
Also nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und zwang mein Sprachzentrum zur Wiederaufnahme seiner Arbeit.
„Ähm…hören sie…ich will ja wirklich nicht aufdringlich sein, aber ich bin furchtbar neugierig. Dieses Notizbuch. Wofür benutzen sie das? Sie sind doch nicht etwa Schriftstellerin oder so was ähnliches?“
Sie warf ihren Kopf in den Nacken und lachte.
„Ich und Schriftstellerin? Nein, leider nicht. Das ist bloß so eine Art Tagebuch.“
„Wow, sie führen Tagebuch? Ich bin dazu viel zu inkonsequent!“
Ich lachte und plötzlich verzog sie ihr Gesicht.
Ihr Lächeln wirkte irgendwie wehmütig und gequält.
„Wissen sie…?“
Ihr Blick wanderte zum Fenster und sie starrte mitten ins Nichts des dunklen U-Bahn Schachts, während sie weiter sprach.
„Wenn man das Gefühl hat, jeden einzelnen Moment für immer in Erinnerung behalten zu müssen, weil die Zeit so schnell vergeht, dann ist Tagebuch führen gar nicht so schwer!“
Sie schürzte die Lippen und starrte auf ihre Füße.
Geknickt sah ich sie an.
Was machte sie plötzlich so traurig?
„Entschuldigen sie bitte, ich wollte nicht zu tief in ihre Privatsphäre eindringen!“
Sie hob den Kopf und lächelte jetzt wieder dieses unwiderstehliche Lächeln.
„Ach was, ich bitte sie!“ Sie lachte. „Irgendwie wollen wir beide nicht so richtig zu einem normalen Gespräch kommen, was? Erst starre ich sie an wie den Teufel persönlich und dann tappen wir beide von einem Fettnäpfchen ins andere. Woran mag das nur liegen?“
Sie grinste und ihr plötzlicher Stimmungsumschwung überraschte mich.
Auch ihre Ehrlichkeit fand ich verblüffend. Ich hatte noch niemals eine Frau getroffen, die ein solch verfahrenes Gespräch mit einer so kecken Bemerkung gerettet hatte.
„Vielleicht…“
Ich starrte in die Luft als würde ich scharf nachdenken.
„Es könnte am Wetter liegen.“
„Draußen herrscht strahlender Sonnenschein.“
„Vielleicht ist es die Jahreszeit.“
„Der Frühling ist lange vorbei.“
„Die schlechte Luft in der U-Bahn?“
Sie brach in schallendes Gelächter aus.
„Herrgott, jetzt werden sie aber unkreativ.“
„Warum?“
Ich tat verblüfft.
„Ist ihnen niemals aufgefallen, wie widerlich die Luft in U-Bahn Schächten riecht? Es riecht wie…“
„Ein abgestandener Eimer Farbe oder wie Autoreifen, der zu lange in der Sonne gelegen hat?“
„Ja, genau das meine ich!“
Sie lachte wieder.
„Und das soll ihnen also die Sinne vernebeln, ja? Also gut, wenn sie meinen. Aber warum bin ich plötzlich unfähig, eine normale Konversation zu betreiben, hm? Was glauben sie? Bin ich auch davon benebelt oder einfach bloß geistig umnachtet?“

Sie fühlte sich als ob der schwere Stein, der seit Monaten auf ihrer Brust zu ruhen schien sich für einige Augenblicke auflöste. Es war befreiend, hier in der Bahn einfach mit dem attraktiven Fremden zu plaudern, völlig ohne Sinn und ohne darüber nachzudenken.
Sie war wie losgelöst, nahm nicht mehr wahr, wenn der Zug an einer Haltestelle hielt und merkte nicht, wie viele Leute ihr Gespräch mittlerweile mit neugierigen Ohren belauschten.
Fast wäre ihre Stimmung vorhin gekippt, als sie auf ihr Tagebuch zu sprechen kamen. Der Schmerz war ihren Hals hinauf gekrochen und sie musste das Brennen auf ihren Netzhäuten mit aller Kraft wieder fort kämpfen.
Sie wiederholte ihr neues Mantra verzweifelt immer wieder in ihrem Kopf und nach ein paar Sekunden sah sie tatsächlich wieder klar und das Lächeln kehrte auf ihr Gesicht zurück.
Und jetzt kicherte sie über die Redegewandtheit ihrer unerwarteten neuen Bekanntschaft und wartete neugierig auf sein Urteil zu ihrer plötzlichen Unfähigkeit, Gespräche zu führen.
Sie betrachtete den Fremden, der sie nachdenklich und neugierig musterte.
Er war wirklich hübsch.
Die Augen, die ihr vorhin schon aufgefallen waren leuchteten den ihren aberwitzig entgegen.
Die kurzen braunen Haare des Fremden bewegten sich ein wenig im Fahrtwind, der noch immer hinein zog, und seine wohlgeformten Lippen ruhten still aufeinander, während er nachdachte.
Ihr Blick fiel auf seine Hände, die eine Aktentasche umklammert hielten.
Saubere Fingernägel, keine Schwielen, keine Kratzer.
Er war wohl ein Bürohengst.
Sehr gepflegt sah er aus, trug Hemd und Anzug, aber keine Krawatte.
Der obere Knopf seines weißen Hemdes war geöffnet und gab ein wenig seiner leicht gebräunten Haut preis.
Nicht dick war er, auch nicht dürr. Und wahrscheinlich größer als sie.
Sie schätze ihn ungefähr so alt wie sich selbst, etwa 26 Jahre. Vielleicht war er auch schon 30, aber älter eher nicht. Es sei denn, er hatte an sich herumbasteln lassen, dann war aber wirklich ein talentierter Chirurg am Werk gewesen.
Sie schmunzelte über ihre eigenen Gedanken.
Plötzlich bewegten sich seine Lippen wieder und sie zwang sich, ihn nicht weiter anzustarren, sondern ihm zuzuhören.
„Also gut, hier kommt meine Theorie!“
„Jetzt bin ich aber gespannt!“ Sie musste kichern und fühlte sich fast wie ein albernes Schulmädchen.

Ihr Lachen machte mich nervös.
Konnte sie denn nicht aufhören mich in einen solchen Bann zu schlagen?
Ich versuchte gerade charmant und witzig zu sein und sie brachte mich einfach völlig aus dem Konzept, wie sie da saß und kicherte.
Ich räusperte mich und versuchte ihrer Faszination nicht schon wieder völlig zu erliegen und breitete meine soeben fertig gestellte großartige Theorie darüber aus, warum sie nicht dazu in der Lage war, sich normal mit mir zu unterhalten.
„Sie fanden mich sofort im ersten Moment furchtbar, weil ich sie so völlig debil angegrinst habe und sie furchtbar genervt sind von all den Männern die sie täglich debil angrinsen oder ansprechen. Sie hatten einen ganz furchtbaren Tag und haben jetzt gar keine Lust sich mit einem blöden Büroschnösel wie mir zu unterhalten, weil sie heute Abend ganz sicher nicht mit mir essen gehen wollen, sondern sich mit ihrer besten Freundin Stolz & Vorurteil ansehen werden, wobei sie beide eine ganze Flasche Cider vernichten und sich darüber auslassen werden, dass es zu wenig Männer von Mr. Darcys Schlag gibt.
Während dessen, werde ich längst aus ihrem Kopf verschwunden sein, wobei mir aber vielleicht die Ehre Zuteil wird, verschwommen in ihren Träumen aufzutauchen weil ich ein so überaus charmanter Gesprächspartner war und sie so schnell durchschaut habe…Nun ja, alles in allem denke ich, dass sie einfach keine Lust haben, sich zu unterhalten und ich ein verdammter Trottel bin, ihnen auch noch zu sagen, dass das ihr gutes Recht ist…entschuldigen sie mich…“
Ich hätte mich ohrfeigen können.
Ich weiß bis zum heutigen Tag nicht, was mich dazu bewogen hat so viel gequirlte – Verzeihung – Scheiße zu reden.
Das plötzliche Bedürfnis unterdrückend, meinen Kopf gegen die Scheibe zu schlagen, erhob ich mich eilig und versuchte die Türen zu erreichen, bevor sie in schallendes Gelächter ausbrechen und ich mich endgültig zum Deppen machen konnte.
Aber ich war zu langsam und hörte wieder ihr glockenhelles Lachen.
Verdammt, nach dem dämlichen Quark, den ich gerade geredet hatte, musste sie mich für einen verdammten Idioten halten.
Das auch noch zu recht … manchmal bin ich einfach ein verdammter Idiot!
Aber ich hatte falsch gedacht.
Noch bevor die Bahn die nächste Haltestelle erreichen konnte, hörte sie auf zu lachen und stand plötzlich neben mir im Gang.
Ihr Gesichtsausdruck hatte sich schon wieder verändert.
Sie wirkte jetzt ernster, angespannter, nervös.
Sie stellte sich direkt neben mein Ohr und flüsterte plötzlich etwas hinein.
„Fragen sie die Frauen immer so, ob sie mit ihnen ausgehen?“
Ich nickte verhalten.
„Natürlich. Immer.“
Sie lächelte, aber anders als vorhin. Irgendwie sexy.
So wie Milla Jovovich in Resident Evil.
Verstehen sie was ich meine? Ach, ist auch egal.
Gloria flirtete jedenfalls mit mir.
„Wann und wo treffen wir uns?“
Die Frage kam unerwartet.
Ich schluckte.
„Kennen sie das Ping-Pong in der nähe der Oxford Street?“
„Unten in SoHo? Klar!“
„8 Uhr?“
„8 Uhr ist perfekt!“
Damit öffneten sich die Türen und sie verschwand ohne ein weiteres Wort zu verlieren.
Auch ich stieg aus, sah ihr nach, wie sie das Gleis entlang eilte, Richtung Rolltreppe.
Wie erstarrt stand ich da und sah ihr nach, als sie sich plötzlich umdrehte und mir zuwinkte, bevor sie auf die Rolltreppe stieg.
Verhalten winkte ich zurück und guckte dabei wohl ziemlich dämlich aus der Wäsche. Zumindest hat Gloria später einmal behauptet mein Gesichtsausdruck sei zum Schießen gewesen. Ich mag das ja bis heute nicht so Recht glauben.
Ich schüttelte benommen den Kopf und dann breitete sich ein gewaltiges Grinsen auf meinem Gesicht aus.
Ich hatte ein Date mit ihr!


©Timedrop





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